Download e-book for iPad: Die frühe deutsche Soziologie 1909 bis 1934 und ihre by Dirk Kaesler

By Dirk Kaesler

ISBN-10: 3322969959

ISBN-13: 9783322969958

ISBN-10: 3531117092

ISBN-13: 9783531117096

Durch die IHngere BeschHftigung mit Max Weber und den "Klassikern" der Soziologie entstand bei mir die Uber­ zeugung, daB es dringend erforderlich ist, eine histo­ risch-soziologische examine der Entwicklung der frtihen deutschen Soziologie zu erarbeiten. Erst auf dem Hintergrund der Prozesse der Institutionalisierung und Professionalisierung bei der Formation des akademi­ schen Fachs "Soziologie" im approach der deutschen Hoch­ schulen und seiner Popularisierung im deutschen Bil­ dungssystem lieBen sich Aussagen tiber die tatsHchliche Wirkung und Bedeutung einzelner Soziologen und "Schu­ len" treffen. Erst mit Hilfe einer solchen examine k6nnte guy vorstoBen zu einer systematischen Rezepti­ ons- und Wirkungsforschung. Eine derartige examine kann weiterhin dazu beitragen, das professionelle SelbstverstHndnis der heutigen So­ ziologie auf eine historisch fundierte Grundlage zu stellen. Mangelnde Kenntnis und geringes VerstHndnis der eigenen Wissenschaftsgeschichte hHufig zudem verktirzt auf die Errichtung eines Pantheons von "Klassikern" - bedingt leicht die bloBe Wiederholung vergangener Problemstellungen. Gerade die Sozialwis­ senschaften stehen, meiner Ansicht nach, in der be son­ deren Pflicht, die gesellschaftliche Bedingthei t und Gewordenheit, aber auch die relative Eigendynamik ihrer Lehrinhal te herauszuarbei ten und in deren Wei­ terverwendung miteinzubeziehen.

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FUr die Die folgende jeweiligen Be- Aufstellung nach einem sehr simplen Schema - von sehr positiv (=++) bis sehr negativ (=--) - kategorisiert. Tragt man diese Nennungen, zusammen mit den jeweiligen Bewertungen, in eine Liste, so ergibt sich jenes Bild, wie es in Anhang 9 wiedergegeben ist. Wiese achtmal genannt wurden: Simmel und Tennies neunmal genannt wurde: Max Weber. Da uns hier ausschlieBlich diejenigen Soziologen interessieren, 1934 lebten, die im Untersuchungszeitraum vernachlassigen wir von den 1909 bis Genannten Fichte, Gumplowicz, Marx, MUller, Ratzenhofer, Schaffle und v.

H. derjenige mit der groBeren Haufig- keit kam vor demjenigen mit der geringeren Haufigkeit. Hinter dieser Vorgehensweise steht die Annahme, daB diejenigen Teilnehmer, die sowohl nach dem Umfang ihrer Beitrage als auch nach der Haufigkeit ihrer Beteiligung vor anderen Teilnehmern rangieren, eine sozial dominierendere Rolle spiel ten als diejenigen, die nach ihnen kommen. Die so geschilderte Auswertung ergab das Verzeichnis der aktiven Teilnehmer an den deutschen Soziologentagen 1910 bis 1930, wie es als Anhang 1 abgebildet ist.

Verschiedene "Profile" miteinander Wir hatten damit eine dritte Mog- lichkeit der Strukturierung unserer untersuchten Personengruppe gewonnen. Die zugrundeliegende Annahme lautet, daB die genannten Bestimmungsfaktoren der verschiedenen Entstehungs-Milieus der frlihen deutschen Soziologie auch als Erklarungsansatz verwendet werden - 26 - k6nnen, urn die verschiedenen "Soziologien" voneinander unterscheiden zu k6nnen, und diese Verschiedenheiten erklaren k6nnen. Eine bestimmte Kombination von sprungsmilieu" etwa - Kohorte "Ur- l860-69/Blirgertum/Pro- testantisch/Liberal/Mitteldeutschland/Stadt - und se- kundarer Sozialisation - Humanistisches Gymnasium/Universitat/Jurisprudenz/Berlin/Protestantisch/Liberal der Fall Max Webers gie als die "erzeugte" eine andere Soziolo- Kombination: Kohorte l890-99/Blirgerlich/ Jlidisch/Konservativ/Sliddeutschland/Stadt/Humanistisches Gymnasium/Universitat/Psychologie/Frankfurt/keine religi6se Orientierung/Sozialistisch: der Fall Max Horkheimers.

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by Paul
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